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Steinernes Haus - Der Gasthof
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- Historie -
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Das Steinerne Haus wurde vor 500 Jahren vom Kölner Kaufmann Melem erbaut. Es war zu dieser Zeit der einzigste Bau aus Stein; alle anderen Häuser dieser Gegend waren Fachwerkhäuser - daher der Name "Steinernes Haus".
Kaufmann Melem handelte mit Seidenstoffen und benutzte das Haus als Seidenkontor. Die Stoffe wurden auf Schiffen den Main hochtransportiert und am Eisernen Steg ausgeladen.
Der Bauherr Melem beschäftigte einen Steinmetz, der sich in seine Tochter verliebte. Als der Vater dies bemerkte, ließ er den Steinmetz in den Kerker werfen; dieser mußte weiterarbeiten.
<- Rückansicht des Steinernes Hauses am Römerberg.
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Der Steinmetz schuf während seiner Gefangenschaft eine Madonna, die heute noch auf der Rückseite zum Römerberg in einer Nische des Steinernen Hauses zu sehen ist. Die Madonna hat das Gesicht der Tochter des Kaufmanns Melem.
Das Steinerne Haus wird seit über 100 Jahren gastronomisch benutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Innere des Hauses zerstört; die Fassaden blieben erhalten. 1946 wurde es wieder aufgebaut.
1983 wurde das Haus von Herrn Balser, Gastwirt, übernommen und mit Hilfe der Stadt Frankfurt und der Binding-Brauerei total saniert und in einen urbanen Gasthausstil, wie er früher üblich war, zurückversetzt.
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Gasthof "Steinernes Haus, 60311 Frankfurt am Main, Braubachstr. 35 Fon 069 - 28 34 91, Fax 069 - 28 34 91, E-Mail: balser@steinernes-haus.de
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